Bürgerinitiative

            gegen die Erweiterung

                                            des Mackenheimer Steinbruchs

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Leserzuschrift 04 vom 24.11.2001

 

Mackenheim, den 24.11.2001

Wortklauberei

   

Seit Wochen sind fast täglich mehr oder minder polemische Stellungnahmen des Abtsteinacher Bürgermeisters bzw. entsprechende zugehörige Kommentare eines OZ-Mitarbeiters zum Thema Steinbrucherweiterung in Mackenheim zu lesen. Dabei ging es nun schon allzu oft um die Wortklauberei, ob der Bürgermeister einem Erweiterungsvorhaben zugestimmt, oder ob er "nur" die Möglichkeit zur Erweiterung des Steinbruchs durch seinen Abweichungsantrag ermöglicht habe.

 Diese feinstofflichen Unterschiede kann ich als Leser und schon gar als betroffener Bürger Mackenheims in keiner Weise nachvollziehen. Tatsache ist für mich doch, dass eine Änderung im Raumordnungsplan, mit dem Ziel, eine Erweiterungsfläche für den Steinbruch auszuweisen, ähnlich zu sehen ist, wie die Umwandlung z.B. eines Weidegebietes in Bauland. Ist ein Grundstück erst einmal als Baugrundstück ausgewiesen, so kann man darauf auch bauen. Es ist lediglich erforderlich, dass die im Bebauungsplan enthaltenen Auflagen eingehalten werden. Genau so kann der Steinbruchbetreiber, sollte der Regionalplan geändert werden, sein Abbaugebiet entsprechend ausweiten, sofern er das vorgeschaltete Genehmigungsverfahren absolviert. Und dass dies dem Betreiber gelingen wird, hat der Betriebsleiter des Steinbruchs in einem HR4-Interview am 15.11.01 selbstsicher erläutert.

 Also, ganz einfach, ohne Wortklauberei: Sollte der Plan geändert werden, folgt mit sehr großer Sicherheit die Erweiterung des Steinbruchs als "Geschenk" an alle betroffenen Bürger aus Mackenheim, Vöckelsbach, Kreidach und Weiher.

Gisela Petschelt

 

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