Bürgerinitiative

            gegen die Erweiterung

                                            des Mackenheimer Steinbruchs

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Leserzuschrift 09 vom 10.02.2002

 

Mackenheim, den 10.02.2002

Nur mit Porphyrwerken geredet

 

Sehr verehrte Frau Bundestagsabgeordnete Lambrecht,
mit wachsender Fassungslosigkeit habe ich Ihre o.g. Pressemitteilung über die Besichtigung des Mackenheimer Steinbruchs gelesen. Es stimmt, dass die Entscheidung um die Erweiterung des Steinbruchs auf sachlicher Basis gefällt werden muss. Aber, und ich bedauere, Ihnen dies entgegnen zu müssen, auf dem Weg zu Ihrer persönlichen Meinungsbildung ist Ihnen ein gravierender Fehler unterlaufen: Sie haben nur das Gespräch mit den Porphyrwerken gesucht, nicht aber mit den Bürgern, die gute Gründe haben, dieses Erweiterungsprojekt abzulehnen. Dabei haben diese Bürger, zu denen auch ich zähle, Sie bereits im November 2001 detailliert schriftlich in Wort und Bild über die Vorgänge informiert und Sie um einen Gesprächstermin gebeten. Im Gegensatz zu Ihnen ist es Ihren politischen Mitstreitern, wie z.B. Herrn Dr. Meister, Frau Ilona Dörr und Herrn Sürmann bestens gelungen, ein persönliches Gespräch mit den betroffenen Bürgern zu führen.

Stattdessen meine ich festzustellen, dass Sie großen Gefallen an den Ausführungen des technischen Leiters der Porphyrwerke finden, die sich jedoch deutlich auf populistischem Niveau bewegen.

Mein Ziel ist es, auch Ihnen unmissverständlich klar zu machen, welche gigantische Zerstörung von Landschaft und Lebensraum über Jahrzehnte auf unsere Natur und die Anwohner der betroffenen Ortsteile zukommt. Auch ist keiner der Arbeitsplätze bedroht, egal mit welchem Faktor die 15 Arbeitsplätze des Steinbruchs multipliziert werden, da, nach Aussage des technischen Leiters der Betrieb des Werkes im jetzigen Abbaugelände noch über 7-10 Jahre gesichert ist. Im Übrigen bleibt es Ihnen zum Glück erspart, die ratternden 30-Tonner zu ertragen, die im 4-Minuten-Takt die Anwohner über den Tag begleiten.

Für Ihre Arbeit und den gewiss anstrengenden Wahlkampf wünsche ich Ihnen zukünftig eine glücklichere Hand.

Paula Gliwa

 

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