Bürgerinitiative

            gegen die Erweiterung

                                            des Mackenheimer Steinbruchs

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Leserzuschrift 10 vom 12.02.2002

 

Mackenheim, den 12.02.2002

Erklärungsbedarf

   

Die Politiker beklagen es, die Verbände beklagen es und schließlich beklagen es auch die Landwirte. So war es wiederholt zu lesen in verschiedenen Beiträgen zur Landwirtschaftlichen Woche Südhessen 2002. Alle beklagen gemeinsam und, wie ich meine, mit Recht den enormen Verbrauch an wertvollen landwirtschaftlichen Nutzflächen durch Industrie und Straßenbau. Über die reinen durch industrielle Maßnahmen verbrauchten Nettoflächen hinaus werden in den meisten Fällen zusätzliche Flächen durch Ersatz-Aufforstungen der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Die landwirtschaftlichen Betriebe schrumpfen und die Landwirte sehen den Bestand ihrer Betriebe und damit ihre Existenz bedroht.
Und sie kämpfen verständlicherweise konsequent gegen jeden Flächenverbrauch und tun dies mit allen politischen Mitteln.
Konsequent ? Gegen jeden Flächenverbrauch ?
Nicht so jedoch im Zusammenhang mit den Erweiterungsplänen des Mackenheimer Steinbruchs. Dort ist die Vernichtung von 4,2 ha Wald- und 3,2 ha Weidefläche beantragt. Unter Berücksichtigung der Ersatz-Aufforstung für den vernichteten Wald im Verhältnis 1,5:1 ergibt sich eine Fläche von 10 ha, die der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen werden soll. Eine unglaublich riesige Fläche, wenn man sie auf die Gesamtfläche der ortsansässigen Betriebe bezieht. Unverantwortbar aus meiner Sicht. Aber wo bleibt hier der Protest der Landwirte? Gibt es da vielleicht gute Gründe, mit anderen Maßstäben zu messen ?
Zumindest gibt es Erklärungsbedarf !

Siegfried Flödl

 

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