Bürgerinitiative

            gegen die Erweiterung

                                            des Mackenheimer Steinbruchs

*** 16 JAHRE BiSS ***    *** 16 JAHRE KAMPF GEGEN BEHÖRDENWILLKÜR ***    *** ENGAGIERT GEGEN LUG UND TRUG ***    *** ENGAGIERT FÜR NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ ***
Home Nach oben

 

Home
AKTUELLES
BILDER
VIDEOCLIPS
PRESSE
AUSGANG
GELÄNDE
ABLEHNUNG
POLITIK
SCHRIFTVERKEHR
RAUMORDNUNG
EINWENDUNGEN
GENEHMIGUNG
CHRONIK
LINKS
GÄSTEBUCH
IMPRESSUM

 

Leserzuschrift 23 vom 26.02.2003

 

Mackenheim, den 26.02.2003

Ist Entscheidung schon gefallen?

 

Ermächtigt durch Politiker, die früher oder später der Vergänglichkeit zum Opfer fallen, möchten sich die Pophyrwerke PWS in Mackenheim für alle Ewigkeit ein Denkmal setzen: Die Liquidierung einer wunderbaren Landschaft mit sanften Hügeln, grünen Wiesen und wertvollen Wäldern, übernommen von unseren Vorfahren, geliebt als Heimat.

 Nun verkündet der Abtsteinacher Bürgermeister, ihm liege die Kopie des Antrags auf Erweiterung des Steinbruchs in Mackenheim vor, den die PWS zwecks Genehmigung beim RP-Darmstadt eingereicht habe. Der Datenaustausch auf der Achse zwischen PWS und Verwaltung Abtsteinach läuft also immer noch wie geschmiert.

Zudem, so verkündet der Abtsteinacher Bürgermeister, sei es nun Aufgabe der Gemeindevertretung, zu diesem Vorhaben der PWS Stellung zu nehmen.

In der Haut dieser Damen und Herren möchte ich nicht stecken, denn wer soll sie auf ihrem steinigen Weg beraten? Der Bürgermeister etwa? Oder besser noch, ein Mitarbeiter der PWS, denn der weiß sicher, wie er beraten muss.
Es wird jedenfalls schwierig werden, gewissenhaft, unabhängig und verantwortungsvoll auch gegenüber den nachfolgenden Generationen zu entscheiden.

 Entscheiden? - Mir schwant nun Schlimmes, wenn der Bürgermeister Abtsteinachs verkündet, seine Gemeindevertretung müsse „Stellung nehmen“ zum Antrag der PWS. Von „entscheiden“ redet er, im Gegensatz zu früheren Darbietungen, nicht mehr!
Ist in dieser Sache etwa doch schon alles viel früher entschieden worden?
Etwa von der Gemeindevertretung?

Erst kürzlich war in der Zeitung zu lesen, Gemeindevertreter Abtsteinachs seien „gezielt hinters Licht geführt“ worden. Im Zusammenhang damit las man auch die Worte „manipuliert“ und „ausgetrickst“!

Michael Haberstroh

 

Home Nach oben