Bürgerinitiative

            gegen die Erweiterung

                                            des Mackenheimer Steinbruchs

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Leserzuschrift 50 vom 21.09.2008

 

Mackenheim, den 21.09.2008

Win-win-Situation

Nicht überall, wo "Naturpark" draufsteht, ist auch das Engagement für Natur- und Landschaftsschutz zu finden.

Das war nun wieder zu erkennen am sogenannten „Tag des offenen Steinbruchs“ in Mackenheim, wo der sogenannte "Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald" und die Gemeinde Abtsteinach im harmonischen Einvernehmen mit der Steinbruchbetreiberin PWS die Ziele des Konzerns werbewirksam vermarkteten.

 

Der Interessen-Gleichklang von Abtsteinach, Geopark und PWS war bereits im Vorfeld der Veranstaltung auf allen Plakaten, Broschüren, sogar Fahnen und Hinweistafeln öffentlich sichtbar dokumentiert. Offenbar hat man es schon längst nicht mehr nötig, solches verschämt zu verschweigen.

 

Dabei sind die Ziele der PWS und dahinter der Basalt AG ganz sicher nicht sozialer Art. Ganz sicher will man mit einem gefeierten "Steinbruch-Tag" nicht die Menschen dieser Region beschenken oder über das klägliche Natur- und Landschaftsschutz-Verständnis eines Steinbruch-Konzerns informieren.

 

Die Ziele sind eindeutig auf eine erneute Erweiterung des Steinbruchs in Mackenheim ausgerichtet. Und das ist eben leichter möglich, wenn die Bevölkerung, die sich eventuell kritisch äußern könnte, rechtzeitig gesättigt wird.

Und wenn dabei noch die Gemeinde Abtsteinach mit ihrem immer willfährigen Bürgermeister und jetzt sogar noch die Institution Geopark hilfreich zur Seite stehen, so ergibt sich eine sogenannte Win-win-Situation.
Das Wirtschaftsunternehmen sichert seine zukünftigen Gewinne, die beteiligten Amtsstubeninsassen können öffentlich lichtvoll auftreten und auch der Geopark hat endlich wieder ein "Projekt" und kann seine Existenzberechtigung untermauern.

 

Spätestens dann, wenn die nächste Steinbruch-Erweiterung beantragt wird, wird man die wahren Zusammenhänge und Ziele eines gigantischen Wirtschaftsunternehmens offen sehen können. Ich bin jedoch sicher, dass auch dann wieder alle dienstbaren Helfer in Politik und Verwaltung ihre formalen Argumente bereits vorgedruckt zur Stelle haben werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Haberstroh

 

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