Bürgerinitiative

            gegen die Erweiterung

                                            des Mackenheimer Steinbruchs

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Pressemitteilung 07 vom 26.11.2001

 

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                                                                                                        Mackenheim, den 26.11.2001

PRESSEMITTEILUNG  

 

Steinbruch-Erweiterung in Mackenheim

Erweiterungspläne des Mackenheimer Steinbruchs,

Stellungnahme zu den Veröffentlichungen in den vergangenen Tagen

 

Mackenheim (BI). Eine Vielzahl der Darstellungen in den Berichten zur Erweiterung des Mackenheimer Steinbruchs sowie die entsprechenden Kommentare entfernten sich in den letzten Tagen mehr und mehr von den eigentlichen Problemen und Ängsten der betroffenen Bürger. Sie beschäftigten sich allzu oft mit mehr oder minder polemischen Verurteilungen, Missachtungen und persönlichen Angriffen gegenüber einzelnen Gegnern der Erweiterungspläne bzw. gegenüber der gesamten Bürgerinitiative.

Diese Art der Auseinandersetzung können die direkt von den Erweiterungsplänen betroffenen Bürger in Mackenheim, Vöckelsbach und Weiher nur sehr schwer nachvollziehen, da deren konkrete Befürchtungen und Ängste dadurch nicht zu beseitigen sind.

 Eines jedoch hat man beim genauen Lesen der zahlreichen Stellungnahmen feststellen können: Aus Sicht der Bürgerinitiative ist die bisherige Argumentationskette der Steinbruch-Befürworter erheblich eingerissen. So konnte man z.B. erfahren, dass der oft zitierte BUND-Vertreter offenbar kein autorisierter BUND-Vertreter war und sich schon gar nicht positiv zu dem Vorhaben geäußert hat. Weiter erfuhr man, dass die Steinbruch-Betreiberin durchaus Interesse an weiterem Gelände hegt ("... das Gelände gibt keine Grenzlinien vor...bis zum Kuhweg..."). Zudem wurde die Bürgerinitiative inzwischen durch ein Schreiben des Hessischen Forstamtes Waldmichelbach aufgeklärt, dass der betroffene Wald durchaus nicht "wertlos" oder "minderwertig" ist, wie oft zu lesen war, sondern im Gegenteil sowohl ökologisch als auch ökonomisch als wertvoll und erhaltenswert angesehen wird.

 Alles in allem jedoch Aussagen, die uns als betroffene Bürger in unseren tiefsten Befürchtungen eher bestätigen. Nach wie vor, und vielleicht sogar mehr denn je, stellen sich unsere dringendsten Bedenken in drei Kernpunkten dar: Zum einen der drastische Wertverlust unseres privaten Eigentums infolge fortdauernden Abbaubetriebes in Wohnungsnähe, zudem noch mit erhöhter Abbaukapazität und damit die Gefährdung unserer privaten Altersvorsorge. Zum anderen eine unzumutbare Beeinträchtigung unserer Lebensqualität durch häufige Explosionen, Lärm, Schmutz und Schwerlasttransporte. Und zum Dritten eine gigantische Natur- und Landschaftszerstörung in exponierter Lage eines Naherholungsgebietes mit allen Folgen für den Landschaftscharakter und den örtlichen Tourismusbetrieb.

 Die Chance, auf sicherstem Wege die Steinbruch-Erweiterung zu verhindern, wurde aus Sicht der BI durch den Antrag der Gemeinde Abtsteinach auf Abweichung vom Regionalplan vertan. Der Verweis auf das anschließende Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutz-gesetz kann dabei niemanden beruhigen, da sich ein Genehmigungsverfahren immer auf Gutachten stützt, und die Gutachten mit großer Wahrscheinlichkeit routinemäßig die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte bestätigen werden.

Wir bauen deshalb unsere Hoffnungen auf die Mitglieder der Regionalversammlung, die nun über den Antrag auf Abweichung vom Regionalplan verantwortungsvoll entscheiden müssen. Wir hoffen dabei, dass bei dieser Entscheidung die wirtschaftlichen Interessen der Steinbruch-Betreiberin hinter den Interessen der direkt betroffenen Bürger in Mackenheim, Vöckelsbach und Weiher sowie hinter dem Natur- und Landschaftsschutz zurückstehen werden.

   

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