Bürgerinitiative

            gegen die Erweiterung

                                            des Mackenheimer Steinbruchs

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Pressemitteilung 28 vom 14.01.2005

 

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                                                                                                        Mackenheim, den 14.01.2005

PRESSEMITTEILUNG  

Hessenschau in Mackenheim,

Fernsehteam zu Besuch bei der Mackenheimer Bürgerinitiative BiSS,
Aussagen des behördlichen Prüfers in der Genehmigungsbegründung werden angezweifelt

Mackenheim (BI). Anlässlich der Genehmigung des Regierungspräsidiums für die Steinbruch-Erweiterung im Abtsteinacher Ortsteil Mackenheim besuchte ein Fernsehteam der Hessenschau den Ort des Geschehens.

Nach einem Interview im Regierungspräsidium, Darmstadt, und einem Besuch beim Verkäufer des Erweiterungsgeländes, wünschten sich die Reporter ein Gespräch mit Mitgliedern der Mackenheimer Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Steinbruchs (BiSS). 

Die Fernsehleute waren über Internet durch ein umfassendes Studium der BiSS-Homepage sehr gut vorbereitet und kamen schnell auf die brisanten Themen zu sprechen, die von der Bürgerinitiative gegen den Genehmigungsbescheid vorgebracht werden. 

So machte Ralf Eschmann, Vertreter des BiSS-Sprecherausschusses, gegenüber den Fragestellern nochmals deutlich, dass die, mit den Einwendungen der betroffenen Bürger vorgetragenen, sachlichen Inhalte im Rahmen der Abwägung durch die Behörde auf keinen Fall ausreichend Berücksichtigung gefunden hätten.

Das Lärmgutachten, z.B., habe bis heute immer noch nicht den ungünstigsten realen Betriebszustand der Anlage abgebildet und sei daher zu einer Immissions-Prognose nicht geeignet. 

Die tolerierten Grenzwerte für die Belastung der Menschen in ihren Wohnungen infolge Erschütterung durch Sprengungen seien unzweifelhaft überschritten und der Eingriff in das Landschaftsbild und die Natur sei nach Ansicht der BiSS keinesfalls zu vertreten. 

Beim Thema Staubbelastung kam man dann auf die Problematik der radioaktiven Belastung der freigesetzten Feinstäube zu sprechen.

Eschmann erläuterte, dass infolge einer deutlich feststellbaren ungewöhnlichen Häufung von Krebserkrankungen in den letzten Jahren in Mackenheim eine professionelle Untersuchung von Gesteins-Staub auf radioaktive Strahlung vorgenommen wurde. Die Messergebnisse, so Eschmann, zeigten deutlich eine gefährliche Erhöhung der radioaktiven Zerfallsrate in lungengängigem Feinstaub gegenüber der normalen Umgebungsbelastung.

Strahlende Teilchen, die mit der Atemluft in den Körper gelangen und sich dort ablagern, erhöhten in unzulässig hohem Maße das Krebsrisiko der im Steinbruch arbeitenden Menschen und der Bevölkerung in der Umgebung des Steinbruchs sowie an den Transportwegen.

Eine entsprechende Anzeige an das Regierungspräsidium habe keinerlei Berücksichtigung im Genehmigungsbescheid des behördlichen Prüfers gefunden. 

Besonderes Befremden trug die BiSS vor in Bezug auf die schon stattgefundenen Rodungs-Aktionen im Erweiterungsgebiet. „Hier werden bereits vor Ablauf der Widerspruchsfrist illegal Fakten geschaffen, die mit Unterstützung durch die Behörde das vorgeschriebene Widerspruchsverfahren aushebeln“, so der BiSS-Sprecher. 

Abschließend machte Eschmann deutlich, dass mit dem jetzt anstehenden Erweiterungsschritt für den Mackenheimer Steinbruch noch lange kein Ende gefunden sei. Vielmehr werde die Betreiberin PWS, als rein auf Gewinn orientiertes Unternehmen, so lange Erweiterungsverfahren bestreiten, so lange verwertbare Steine zu finden und Gewinn bringend zu vermarkten seien.

Dabei spiele es nach den traurigen Erfahrungen der BiSS für die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung keine Rolle, welche Bergkuppen und Höhenrücken weiterhin noch dauerhaft aus dem Landschaftsbild verschwinden müssen, es spiele ebenso keine Rolle, welche streng geschützten Tier- und Pflanzenarten weggesprengt würden, und es sei offenbar erst recht ohne Bedeutung, mit welchen Sachargumenten sich die betroffenen Menschen für den Erhalt ihrer Gesundheit und Lebensqualität gegen geplante Maßnahmen zur Wehr setzen. 

Der Beitrag des Hessischen Fernsehens wird in dieser Woche in einer abendlichen Sendung der „Hessenschau“ gesendet.

  

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